Das christliche Kazimierz

 

Schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Fronleichnam-Basilika begonnen. Der Bau dauerte ziemlich lang und wurde in wenige Abschnitte geteilt.  Der letzte Abschnitt wurde im Jahre 1405 abgeschlossen. Die Klosterfürsorge übernahmen die Lateranensischen Kanoniker und bekleiden sie bis heute. Die Kirche besitzt die gröβte Orgel im ganzen Krakau. In der Basilika wurde auch ein Heiliger beigesetzt, und zwar Stanisław Kazimierczyk, ein Priester aus dem 15. Jahrhundert, der das ganze Leben für den Dienst und die Hilfe der armen Einwohner des Kazimierz aufbrachte.
 
Während Kazimierz eine separate Stadt war, spielte das am Wolnica-Platz gelegene Rathaus eine bedeutsame Rolle. Gegenwärtig befindet sich in diesem Gebäude das Ethnografische Museum. Der ganze Platz ist hingegen von zahlreichen Cafés und Restaurants umgeben.
 
Unweit von hier, in der Krakowska-Straβe 48 befindet sich die Kirche der Hochheiligen Dreieinigkeit der Bonifrater. In dem an der Kirche anliegenden Gebäude befindet sich seit Jahren ein sehr bekanntes Krankenhaus, das Krankenhaus der Bonifraten.
 
Ein besonderer Platz des christlichen Kazimierz ist das Paulinerkloster auf dem Skałka-Hügel, wo laut der frühen Überlieferungen der König, Boleslav der Tapfere, den Krakauer Bischof Stanislaw umbrachte. Der Bischof wurde später für einen Heiligen erklärt. In den Krypten der Basilika befindet sich das Pantheon der Verdienten, in dem sterbliche Überreste u.a. von Jan Długosz, Stanislaw Wyspiański, Jacek Malczewski, Adam Asnyk, Jozef Ignacy Kraszewski; und aus der neuesten Geschichte - von Czeslaw Miłosz ruhen.

Eine der ältesten und bekanntesten Kirchen des Kazimierz ist die gotische Katharinenkirche in der Augustiańska-Straβe.

Wednesday, 15 August 2018
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