Das Heiligen Johannes Paul II. Zentrum "Habt keine Angst!" in Krakau

Der langjährige Sekretär von Papst Johannes Paul II., Stanisław Kardinal Dziwisz, stellte einen Antrag auf Bauen eines Zentrum zu Seinem Andenken, das gleichzeitig eine Aufgabe von einem Gebet, Treffpunkt, einem Gedankenaustausch, aber auch eine Aufgabe von einer Bildung und einem Freiwilligendienst erfüllen soll.

Das Motto von diesem Zentrum lautet: "Habt keine Angst! – Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus!" Diese Worte stammen aus der Predigt von Papst Johannes Paul II. zum Beginn seines Pontifikats.

Der Bau dauert seit dem Jahr 2008 und umfasst folgende Gebäude: das Sanktuarium vom Heiligen Johannes Paul II., das Institut vom Heiligen Johannes Paul II., ein Freiwilligendienstzentrum, ein Hotel mit einem Pilgerheim, ein Zentrum für Besinnungstage, ein Amphitheater, einen Freilicht-Kreuzweg, ein Rehabilitierungszentrum, einen Meditations- und Erholungspark und andere.

Ganz außergewöhnlicher Platz bildet das Sanktuarium, dessen Domherr der ernannte Vorsitzender vom Heiligen Johannes Paul II. Institut – der Bischofsvikar Jan Kabziński ist. Es besteht aus zwei Ebenen. Die Oberebene bildet die Hauptkirche und die Unterebene die achtseitige Reliquienkirche, die zahlreiche Kapellen umgeben. Außer Reliquien und Andenken vom Heiligen Johannes Paul II. befinden sich dort unter anderem: eine im Marmoraltar gestellte Phiole mit Blut vom Heiligen Vater, ein pastolarer Kreuz vom Papst, ein päpstlicher Ornat und Kreuz, vor dem der Heilige Johannes Paul II. während seines letzten im Leben Kreuzwegs im römischen Kolosseum gebetet hat.

Unter vielen Symbolen ist eine Priesterkapelle besonders sehendwert, die nach dem Vorbild von der Krypta des Hl. Leonards im Königsschloss auf dem Wawel gestaltet wurde. In dieser Krypta befindet sich eine Grabplatte von dem ersten Grab des Hl. Johannes Paul II. in den Vatikanischen Grotten.

Nennenswert ist das, dass dieses Zentrum in Krakau, zwischen Stadtvierteln Łagiewniki und Borek Fałęcki, gelegen ist. Es liegt also an der Stelle der ehemaligen Solvay-Fabrik, in der Karol Wojtyła während des Zweiten Weltkrieges als Arbeiter gearbeitet hatte.

Das Heiligen Johannes Paul II. Zentrum "Habt keine Angst!" in Krakau

Sonntag, 21 January 2018
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